Mittwoch, 15. Januar 2014

Neuer Meilenstein: Zufüttern!

Vor einigen Tagen war es soweit: Sofia hat ihren ersten Brei bekommen. Für diesen besonderen Augenblick bin ich extra in den Bioladen gegangen, habe Möhrchen gekauft und mich dann brav an den Herd gestellt und Brei gekocht!


Die Aktion hat erst einmal mit einer kleinen Katastrophe begonnen, weil die Schüssel mit dem Pürierstab auf den Boden gefallen ist: mitten auf den Teppich! Ich dachte, ich bekomme eine Krise! Aber letztendlich habe ich einfach noch einmal gekocht, als Sofia dann geschlafen hat, und alles hat wunderbar geklappt.

Zutaten:
4-5 Karotten
etwas Wasser und/oder Muttermilch/ Säuglingsmilch

Zubereitung:
Als erstes einfach die Karotten schälen und in Scheiben oder Würfeln klein schneiden und in einen Topf geben. Das ganze gut mit Wasser bedecken und bei schwacher bis mittlerer Hitze eine halbe Stunde lang garen lassen (eventuell noch etwas Wasser nachgießen). Das Ganze sollte schonend sein, damit die Vitamine der Karotte nicht zu sehr flöten gehen. Am besten verwendet ihr auf jeden Fall das Kochwasser zum Pürieren weiter! Wenn ihr einen Dampfgarer habt: umso besser. Dann 20 Minuten garen lassen.

Sind die Karotten weich genug zum Pürieren, dann werden diese zusammen mit dem Kochwasser in eine Schüssel gegeben und fein püriert. Nach Wunsch kann man noch Säuglings- oder Muttermilch dazugeben. Für den Anfang finde ich das ganz praktisch, weil die Babies dann ein wenig gewohnten Geschmack im Brei haben.


Den Brei in Gefäße abfüllen, sofort verschließen und abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen kann der Brei super eingefroren werden und nach Bedarf herausgeholt werden. Dazu am einfach über Nacht eine Portion aus dem Gefrierfach in den Kühlschrank stellen, damit er schonend auftauen kann, und kurz vor dem Füttern mit einem Fläschchenwärmer oder im Wasserbad vorsichtig erwärmen.


Das Breifüttern hat bei Sofia ganz gut geklappt und sie war ganz aufgeregt. Ich schätze, dass der Geschmack der gewohnten Muttermilch in dem Brei auch ein wenig geholfen hat.
Durch das Breifüttern beginnt jetzt irgendwie eine neue Zeit, in der Sofia lernen wird selbstständiger zu werden, da sie nicht mehr so sehr auf das Stillen angewiesen sein wird. Einerseits ist es ein seltsames Gefühl, weil ich das Stillen sehr genieße und es so wundervolle Augenblicke sind, aber andererseits macht das Zufüttern Spaß und es ist ein wichtiger Schritt in ihrer Entwicklung.
Da ich eine relativ schlechte Esserin bin (= ich Esse nicht besonders viele und "exotische" Lebensmittel und bleibe am liebsten bei meinen gewohnten Sachen), hoffe ich dass Sofia durch eine sehr abwechslungsreiche Ernährung eine gute Esserin wird. Natürlich kann man das nicht erzwingen, aber ich werde ihr unterschiedliche Dinge anbieten und sehen, wie sich das entwickelt. 

Ich bevorzuge es, alles selber zu kochen, weil ich dann weiß, was sich in den Breien befindet und außerdem macht es eine Menge Spaß. Man ist irgendwie ganz stolz, wenn man einen selbstgemachten Brei seinem Liebling geben kann. Ich weiß auch gar nicht warum (wenn ich mir oder anderen was koche, ist das zum Beispiel nicht der Fall, hahaha).

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